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Jersey

Züchtergruppe Ostschweiz

Brand 2162

9472 Grabserberg

E-Mail : jerseyost@gmx.ch

  

 

Jersey Züchtergruppe Ostschweiz trifft sich in Salouf

Mitglieder der Jersey Züchtergruppe Ostschweiz besuchten am 21. Mai für ihren Jahreshöck den einzigen reinen Jerseybetrieb im Surses, GR. Kleinere, leichtere, gesunde, anpassungsfähige, leistungsfähige Kühe für das Berggebiet, das war der Grund, weshalb Familie Baltermia aus Salouf, GR, von der Braunviehherde auf die Jerseyherde umstellte.

   

Text und Bild von Vrena Crameri-Daeppen

Einmal im Jahr treffen sich Jerseyzüchter aus der Ostschweiz bei einem ihrer Mitglieder. Ziel ist das Gesellschaftliche und die Besichtigung eines Jerseybetriebes.  

Vom Braunvieh zur Jerseykuh

Seit Generationen wurden von der Familie Baltermia Braunviehkühe gezüchtet und gehalten. Mit den immer höheren Leistungen und Ansprüchen der Kühe hatten sie jedoch im Laufe der Jahre Mühe bekommen, denn das Ziel der Familie Baltermia war, die Tiere mit dem Betriebseigenen Futter zu füttern. Als die Schwierigkeiten mit den braunen  Kühen immer grösser wurden, suchten sie eine Alternative und fanden sie bei den Jerseykühen. Erst wurden nur zwei Kühe als Versuch gekauft, ihnen folgten mehrere, denn sie passten in Baltermias Stall, verwerteten das Futter bestens, waren leichte Weidetiere, erbrachten gute Leistungen mit hohem Gehalt, konnten problemlos gealpt werden.

 Ein neuer Stall

Im alten Stall war es zu eng und zu arbeitsintensiv geworden, so dass sich Andri Baltermia, als er den väterlichen Betrieb übernehmen konnte, entschloss, ausserhalb des Dorfes einen neuen Stall zu bauen. Ein Freilaufstall, Tier gerecht, rationell eingerichtet - das waren die Ziele. Sie wurden erreicht, Familie Baltermia konnte den ersten Winter mit den Tieren im neuen Stall verbringen – zur vollen Zufriedenheit.   

Betriebsspiegel

Aktuell werden 31 Milchkühe gehalten. Rund drei Viertel der Kühe werden mit Mastrassen besamt. Dieses Jahr werden drei Rinder und fünf Zuchtkälber nachgenommen. Zudem bevölkern noch elf Ziegen und 4 Zuchtgitzis den Ziegenstall. Die Durchschnittsleistung der Kühe liegt bei 4'500 Kilogramm Milch mit 5.3 Prozent Fett und 3.9 Prozent Eiweiss. Diese Leistungen werden ohne Kraftfutter erbrachte. Auf einer Hektare wird Acker angebaut, Braugerste oder Roggen, 7 Hektaren sind für Kunstwiesen, 12 Hektaren sind Naturwiesen, 5 Hektaren werden geweidet und 20 Hektaren sind extensiv. Beim Biomilchpool hat Andri Baltermia 100'000 Kilogramm Milchlieferrechte.